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Informationen zum Thema Vogelgrippe (hier: H5N1) und dem geeigneten Augenschutz dafür

Als Verkäufer von Augenschutzprodukten erhalten wir zurzeit häufig Anfragen zum Thema "geeigneter Augenschutz bei möglichem Auftreten der Vogelgrippe". Da die Augenschleimhäute oft als Virenüberträger vergessen werden, wollen wir in dieser Mitteilung genauer darauf eingehen.

 

Was ist eine Grippe, wie z.B. die Vogelgrippe und deren Symptome?

Diese Grippe (Influenza) ist eine akute Infektion der Atemwege. Sie ist hoch ansteckend und wird durch die so genannte "Tröpfchen-Infektion" übertragen, also Tröpfchen, welche beispielsweise bei Niesen oder Husten in die Luft gegeben werden. Das Virus schwächt die Abwehrkraft der Atemwege entscheidend, was zur Folge hat, dass weitere Infektionen auftreten können - Lungenentzündungen bis zur Herzinsuffizienz.

Die Vogelgrippe beruht auf einem Influenza A-Virus (in diesem Fall vom Subtyp H5N1). Die Chance einer Übertragung vom Tier auf den Menschen ist normalerweise gering. Die grosse Gefahr besteht allerdings darin, dass sich genetisches Material von Vogel- und Menschenviren zu einem neuen, für den Menschen hochinfektiösen und gefährlichen Virustyp, verbinden können. Genau dieser Ablauf war bei der "Spanischen Grippe" von 1918 zu verfolgen, welche Millionen von Menschen das Leben kostete.

 

Wie wird die Vogelgrippe übertragen?

Mit dem Vogelgrippe-Virus infiziertes Geflügel kann das Virus über Speichel, Nasensekret, Urin und Kot verbreiten. Man geht davon aus, dass die Infektion mit Vogelgrippeerregern beim Menschen durch Kontakt mit infiziertem Geflügel oder von ihnen kontaminierten Oberflächen verursacht wird. Der direkte Kontakt ist daher unbedingt zu vermeiden.

Als besonders wichtig im Umgang mit der Vogelgrippe sei hier die Handhygiene betont. Übertragen wird das Virus aber ebenso, wenn es luftgetragen über Mund, Nase oder Augen aufgenommen wird. Dazu muss gesagt werden, dass die Überlebensdauer entscheidend von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit abhängt. In kühler und feuchter Umgebung überleben die Viren mehrere Wochen.

 

Welche Produkte werden zum Schutz empfohlen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das US Center for Desease Control (CDC), die US

Occupational Safety and Health Organisation (OSHA), der deutsche Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe und diverse andere Einrichtungen für Arbeits- und Gesundheitsschutz empfehlen den Einsatz von geeigneten Schutzprodukten, konkret Hand-, Atem- und Augenschutz, sowie adäquate Kleidung und Schuhe. Auch hier sei wieder die vorbildliche Handhygiene betont. 

Im Atemschutz werden folgende Produkte empfohlen, welche nach den aktuellen europäischen Normen geprüft und zertifiziert sein müssen: EN149 FFP2, EN143 P2, EN149 FFP3 und EN143 FFP3 oder höher.

Im Augenschutz sind es je nach Umgebung einfache, jedoch das Sichtfeld gut deckende Bügelschutzbrillen, oder wo nötig dicht abschliessende und unbelüftete Vollsichtschutzbrillen. Wichtig ist natürlich auch hier, dass nur nach europäischen Normen (EN166) geprüfte und zertifizierte Produkte im Gebrauch sind. 

 

Kann adäquater Augenschutz gegen Viren schützen?

Eine gute Schutzbrille, weist neben der optischen Qualität auch eine gute Abdeckung und somit Schutz des Auges auf. Mit einer Bügelschutzbrille kann daher das Auge vor direkten Spritzern oder sonstigen direkten Flugkörpern geschützt werden. Dementsprechend verringert sich auch das Risiko einer Infektion. Eine Vollsichtschutzbrille hingegen liegt auf der Haut dicht auf und daher ist zusätzlich auch die Gefahr von Angriffen von durch Luftgetragenen Bakterien auf das Auge reduziert! 

Wie oben gesagt, kann das Risiko einer Infektion oder Verletzung des Auges durch mechanische oder chemische Einflüsse durch konsequent getragenen Augenschutz reduziert, jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um die Schutzbrille richtig anzuwenden, empfehlen wir daher auch das Lesen der beiliegenden Gebrauchsanweisungen.

Ein verringertes Risiko einer Infektion ist natürlich nur dann gewährleistet, wenn die verschiedenen Schutz-Elemente (Atemschutz, Kleidung etc.) im Umgang mit potentiellen Gefahrenherden richtig angewendet und konsequent getragen werden.

 

Mitteilung der Fa. Unico (Herr Graber)                                                                                                               als .pdf

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